Tag 12 bis 14: San Francisco | alle Highlights in 3 Tagen

Hallo Welt,

so war das ja eigentlich nicht geplant. Unsere Reise ist schon seit über zwei Monaten vorbei und es kam bis jetzt kein neuer Post. Skandalös! Ganz ehrlich? Unsere letzten Reisetage waren vollgestopft mit Sightseeing, Kulturprogramm und Packen. Dann flogen wir zurück nach Europa zu unseren Freunden, die uns in Mailand am Flughafen abholten. Wir verbrachten ein paar Tage am Gardasee (wie es sich für waschechte Innsbrucker gehört) und wie wir es jedes Jahr zu Pfingsten machen. Da war Ankommen, kurz das Leben organisieren und die Liebsten drücken einfach wichtiger als Schreiben.

ABER: natürlich erzähle ich euch noch von den letzten Tagen unseres Roadtrips. Vor allem, weil die nächste Stadt eines meiner persönlichen Highlights war.

Nach einem sehr sehr langen Tag im Auto (siehe letzten Post), zwei müden Theresen und einer erschwerten Parkplatzsuche in einer belebten Großstadt, kamen wir endlich in unserem Hostel in San Francisco an. Das Hi Hostel war der Traum eines jeden Bloggers. Liebevoll und detailliert im Retrostil eingerichtet, die Frühstücksauswahl war gut und ausreichend und die Lage war auch optimal. Vom Preis her ist es auch in Ordnung, wir sind trotzdem für die zwei folgenden Nächte in ein Motel mit Parkplatz umgezogen, weil es unserem Geldtascherl einfach ein bisschen besser tat.

Drei Tage in San Franscisco reichen aus, damit ich mich voll und ganz in diese Stadt verlieben konnte. Die bunten viktorianischen Häuser, aufgeschlossenen und freundlichen Menschen, das Flair, die Musik und unzähligen Restaurants… hach.

Am ersten Tag machten wir- wie konnte es auch anders sein- eine Hop On Hop Off Tour. (Langsam könnten die mich wirklich mal sponsern, haha) Unsere längeren Stopps machten wir am Pier 39 und im Stadtteil Haight Ashbury.

Am Pier 39 gab zufällig ein Highschool Chor ein kleines Konzert und weil Daisy und ich ja selbst in einem Chor singen, mussten wir ihnen ein bisschen zuhören (ja ok, wir haben uns das ganze Konzert angehört…). Danach schlenderten wir den Pier entlang: wir gingen in viele kleine Shops und Boutiquen, in den NBA Store und tranken etwas im Biscoff Cafe. Es roch nach Kaffee, verschiedenen köstlichen Gerichten, frischem Obst und Gemüse und kleinen sündhaften Nachspeisen. Dieser Rummel muss auf jede San Francisco „MUST SEE-Liste“.

Haight Ashbury bietet das, was man sich von einem tollen Stadtteil wünscht: schöne bunte Häuser, Restaurants und Cafes an jeder Ecke, kunstvolles Graffiti und vor allem: viele Secondhand Shops. Neben Buchläden und Cafes sind diese Vintage- oder Secondhand Shops durchzustöbern meine kleine Schwäche. San Francisco ist bekannt für genau diese Shops und mir wurde definitiv nicht zu viel versprochen.

Ein Reiseleiter erzählte uns, dass es hier so viele Restaurants gibt, dass man drei mal täglich immer wo anders essen gehen könnte und das für 3 Jahre lang, ohne ein Restaurant ein zweites Mal zu besuchen. Ein Restaurant, das wir an diesem Tag besuchten, war das Machete: ein Mexikaner mit köstlichsten Burritos und Quesadillas.

Unser zweiter Tag war vollgepackt mit Touri-Programm. Unter gar keinen Umständen, ich meine wirklich unter GAR KEINEN Umständen, wollte ich in dieser Traumstadt etwas verpassen. Deshalb sind wir sehr früh aufgestanden, haben uns den täglichen Starbucks Kaffee geholt und sind zum Muir Woods National Monument gedüst. Der Park öffnet um 09:00 Uhr und wir waren pünktlichst dort. Was nicht so lustig war: die Parkplatzsuche. Um kurz vor 9 waren alle Parkplätze voll und auch die Straße war zugeparkt bis auf den letzten Millimeter. Wir hatten schließlich Glück- mussten aber 15 Minuten zum Eingang gehen. Früh kommen lohnt sich also!

ENDLICH konnten wir ein paar riesige Mammutbäume umarmen, wie man das als richtiger Tourist einfach macht oder? Für den eigentlichen Redwood Forest Nationalpark nördlich von San Francisco hatten wir leider keine Zeit… aber das hole ich irgendwann noch einmal nach!

Die nächsten Stationen machten wir alle mit dem Auto. Ich kann euch übrigens den City Pass empfehlen. Online gekauft und über eine App immer am Handy. 3 Attraktionen sind dabei inkludiert und wir entschieden uns für die Hop on/ Hop Off Tour, Cable Car fahren und eine Bootsfahrt.

Mit unserer Virginia durch San Francisco zu cruisen war schon ein Highlight für sich. Hügel auf und ab, vorbei an den schönsten Häusern und tollen Ausblicken. Hier könnte ich länger bleiben.

Die Painted Ladies waren einen Stopp wert. Sechs gleiche Häuser, aber in verschiedenen Farben aneinandergereiht, bieten das perfekte Fotomotiv.

Danach quetschten wir uns mit zig anderen Autos die Lombardo Street hinunter: Die kurvenreichste Straße der Welt mit einer toller Aussicht. Es war zwar ein kurzes, ziemlich sinnloses Vergnügen, wir hatten aber trotzdem unseren Spaß.

Nach einer kurzen Rast in unserem Motel, ließen wir unsere Virginia stehen und stiegen in die nächste Cable Car. Eine waschechte Straßenbahn aus San Francisco, an die man sich so toll dranhängen kann. Ihr wisst sicher genau, welche ich meine. Wieder ein life goal abgehakt.

Mit einem neu erstandenen San Francisco Hoodie im Gepäck, einem sündhaften, viel zu großen, aber trotzdem köstlichen Ben&Jerrys Eis in der Hand sind wir ein paar Pier bis zu unserem Ablegepunkt entlang spaziert. Während der Bootstour konnten wir uns ein bisschen mit Informationen über die Stadt berieseln lassen, die Golden Gate Bridge vom Wasser aus fotografieren und sahen Alcatraz von allen Seiten.

Zum Abendessen gönnten wir uns einen Burger im Mo’s Grill mit unseren Jungs aus New Orleans, die wir auf unserem Roadtrip zum zweiten Mal trafen.

Wir schafften es sogar noch zum Sonnenuntergang zur Golden Gate Bridge! Was für ein Tag. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir nach all diesen Eindrücken an diesem Abend etwas müde waren. Aber: wir hatten alles geschafft, was wir uns unbedingt ansehen wollten.

Am nächsten Tag besuchten wir noch DAS „Full House“- Haus. Mit dieser Serie wuchs ich auf und es war für mich selbstverständlich, dass wir uns den Schauplatz der Serie (trotz falscher Türfarbe!) ansehen mussten. Am selben Vormittag hatte ich auch noch meine erste IHOP Erfahrung (nach 5 Monaten) und es war wirklich sehr gut! Spiegeleier mit Speck und Brot und danach Pancakes mit Erdbeeren und Schlag.

 

Warum wir in Los Angeles im Partnerlook herumliefen und welchen Star ich dort gesehen habe… mehr dazu dann im nächsten Post! 

– Ich bin momentan übrigens mit dem Camper in Schweden unterwegs und auf Instagram nehme ich euch mit, schaut vorbei!

 Stay tuned :-)

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