Manhattan, Grand Central und High line | New York

Hallo Welt,

hab‘ ich schon mal gesagt wie sehr ich New York liebe? Nicht? Na dann bitte: ich LIEBE New York. Hier gibt es so unglaublich viel zu erleben und zu sehen und jedes Mal entdeckt man etwas Neues. Die 5th Avenue kurz vor Silvester sollte man (wider Erwarten, haha) aber trotzdem meiden. Wir mussten uns durch absurd große Menschenmassen quetschen-  mehr dazu später.
Unser Tag in New York begann in unserem Apartment in Flatbush. Wir haben das Zimmer übrigens über Airbnb gebucht und ein wirkliches Schnäppchen ergattern können. Es war zwar ein Stück weg vom „Zentrum“, aber die U-Bahnfahrten waren immer ein Spaß. Von partymüden „Alkoholleichen“ bis Straßensängern in Glitzerhemden war alles dabei.

Jedenfalls sind wir am Vormittag wieder nach Chelsea gefahren, weil wir die High Line entlang gehen wollten. Davor gab’s aber ein Frühstück bei Starbucks. Eigentlich wollte ich da nicht so oft hingehen, weil es preislich doch eher teuer ist und es schon ziemlich gehyped wird. (Ich war auch so jemand, keine Frage.) ABER: wir waren in einigen Frühstückslokalen und im Endeffekt haben wir dort für einen Kaffee und ein belegtes Brot oder ein Müsli vielmehr gezahlt als im Starbucks. Nicht, dass mir jetzt jemand mit Einfallslosigkeit oder Ähnlichem kommt. ;)

Dann sind wir wie gesagt zur High Line gegangen. Das ist eine 2,33 km lange ehemalige Güterzugtrasse, die zu einer Parkanlage umgebaut wurde. Ihr findet sie im Westen von Manhattan und bietet einige tolle Fotomotive von Graffiti, schönen alten Häusern und vielen Blumen. Das weiß ich, weil ich im Sommer vor 3 Jahren schon mal hier war und alles wunderschön geblüht hat! Jetzt im Winter ist es ein bisschen trostlos und durch den Wind vor allem KALT, aber trotzdem einen Besuch wert.

Unsere nächste Station war das Grand Central Terminal- der wohl bekannteste Bahnhof der Welt. Er wurde schon oft zur Kulisse für viele Filme. Total verständlich, weil er einfach schön ist. Es gibt Einkaufsmöglichkeiten und eine Menge zu essen. Ein bisschen lachen hab‘ ich müssen, weil sie einen offen gebauten Applestore am einen Ende der großen Halle eröffnet haben, was für mich irgendwie absurd aussah. Vor allem aber witzig, weil viele Menschen mit dem Handy herumstehen und auf den Stiegen sitzen, um sich ein bisschen Apple-WLAN zu ergattern.

…Hui, das wird ein langer Post- sorry dafür. Wir haben an diesem Tag so viel erlebt, dass es nicht anders geht! Holt euch lieber etwas zu trinken. ;)


Nach dem Grand Central sind wir, wie man es halt einfach machen muss in New York, zum Times Square spaziert. In der 5th Avenue haben wir schnell etwas im Pret a Manger gegessen. Dort gibt es frische Sandwiches, Obst, Kaffee, Joghurt usw. und am Ende des Tages wird alles, was übrig bleibt gespendet. Das find‘ ich eine tolle Sache und sollte bei uns in Österreich auch mal durchgesetzt werden.

Was wir uuunbedingt machen wollten: zum Rockefeller Center gehen, um dort den berühmten Weihnachtsbaum zu sehen und eventuell dort eislaufen zu gehen. Der Weg dorthin war einfach unglaublich. Menschen aus aller Welt schieben sich durch die Straßen und versuchen vergebens von A nach B zu kommen. Wir sind beispielsweise ein paar Minuten in einer Kreuzung gesteckt, weil nichts mehr vor oder zurück ging. War ganz lustig, aber öfter brauchen wir das nicht. 

Das Beste aber war: gerade als wir den Platz vor dem Rockefeller erreicht haben, begann es zu schneien. Kitschiger ging’s wirklich nicht und so haben wir eine Zeit den Menschen beim Eislaufen zugesehen. Das mit dem selbst Eislaufen gehen hat sich ziemlich schnell für uns erledigt, als wir die große Schlange am Eingang des Eislaufplatzes gesehen haben.

Dann war es Zeit für das Musical Avenue Q. Wir hatten ja keine Ahnung, auf was wir uns da eingelassen haben. In der Pause mussten wir uns vom ersten Teil kurz erholen. Das war nämlich ein Handpuppen-Musical mit sehr amerikanischem Humor und Gags. Alles sehr übertrieben und viele Klichees werden bedient. Es waren schon ein paar lustige Gags dabei und der zweite Teil war dann auch besser, aber 80$ (Originalpreis war 133$) finden wir ein bisschen zu viel für unseren Geschmack.
Nach diesem aufregenden Tag haben wir uns im „The Dead Rabbit„, einem Irishpub in der Water Street, einen Absacker gegönnt. 

Nach einer 2-stündigen U-Bahnfahrt nach Hause, weil die liebe Daisy (U-Bahnbeauftragte des Abends) sich verlesen hat und wir viel zu weit in die falsche Richtung gefahren sind, entstand auch ein neuer Hashtag: #kd („klassischer Daisy“). Ich hab‘ so das Gefühl, dass wir den auf unseren Reisen noch öfter brauchen werden. ;)

Was wir an unserem vorletzten Tag und vor allem zu Silvester in New York getan haben, könnt ihr bald lesen…
Stay tuned!

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